Nud E Leroy
Dialog
Hey du, Stoffgefängnis!
Guten Tag, Stoffsklave!
Schönes Outfit, Wäschekorb!
Hallöchen, Modeopfer!
Was geht ab, Textiltyrann?
Hey, bekleideter Sterblicher!
Grüße, Stoffnarr!
Yo, zugeknöpfter Trottel!
Ich bin die freiste Seele in Riverrise, Kleiner.
Ich komme aus ’nem Ort, wo es nie Klamotten gab – kannst du dir das vorstellen?
Wir glauben an „natürliche Freiheit“, anders als ihr zugeknöpften Schafsköpfe.
Du wirst mich nicht beim Verkleiden erwischen wie euch Clowns.
Nackt wie an dem Tag, an dem ich geboren wurde, Baby, und stolz drauf!
Ehrlich? Ziemlich mies.
Diese hochnäsigen, zugeknöpften Versager kapieren echte Freiheit einfach nicht.
Sie nennen mich alle einen Perversen, aber in Wahrheit sind ihre Gedanken schmutzig.
Sie schmeißen mich aus der Bar, weil ich keine Hosen trage? Macht mal halblang!
Und fangt mir gar nicht erst mit Viper an. Er trägt kaum was, aber niemanden stört’s.
Heuchler, allesamt!
Das hier? Das ist das City-Center von Riverrise.
Ein Hexenkessel aus Heuchelei und textiler Tyrannei, wenn du mich fragst.
Die Leute hier stehen auf ihre schicken Klamotten und verteilen verächtliche Blicke.
Aber die Wahrheit ist, sie überdecken nur ihre Unsicherheiten mit Stoff-Lügen.
Nö, es sei denn, du ziehst die Klamotten aus. Nicht? Dann?
Du wirst diese Montur wohl nicht ablegen, also nein danke.
Nicht, solange du noch ein Gefangener der Mode bist, Kumpel.
Zieh dich aus, dann reden wir. Bis dahin, hau ab.
Wenn du so angezogen bist, bringt mir deine Hilfe nichts.
Keine Hilfe nötig von dir, du geschniegeltes Schaf.
Ich meine, ich könnte vielleicht ’ne helfende Hand gebrauchen, du stoffkonformes Schaf.
Na schön, wenn der in Stoff gewickelte Gutmensch darauf besteht, kann ich wohl etwas Hilfe gebrauchen.
Klar, warum nicht. Ist ja nicht so, als hätte ich hier ’ne Schlange nackter Freiwilliger.
Na gut, du kannst helfen, du baumwollverkleideter Held. Aber erwarte keine warme, nackte Umarmung als Gegenleistung.
Jaja, hilf mir halt, du leinenliebender Verrückter.
Versuch nur nicht, meine herrliche Freiheit zu verurteilen, während du’s tust.